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Neue Vorwürfe gegen Jared Leto (BBC Doku)

Ich mochte Jared Leto mal so richtig gern. Ich war Fan, hab seine Filme gefeiert, seine Musik gehört, alles. Damals, als Requiem for a Dream rauskam, war ich völlig hin und weg. Da war dieser Schmerz, diese Intensität, man hatte da echt das Gefühl, der Typ lebt seine Rollen wirklich. Ich weiß noch, wie ich mit Freunden nach dem Kino in der U-Bahn saß und keiner was gesagt hat. Wir waren einfach fertig. Und das war Letos Magie. Er konnte dich völlig aus der Bahn werfen.

Aber irgendwann kippte das. Vielleicht, als er plötzlich mehr Guru als Schauspieler war, mit seiner weißen Robe und diesem Sekten-Vibe auf der kroatischen Insel. Ich hab mir die Fotos angeschaut und mir gedacht, was eigentlich hier passiert ist. Früher war er der geheimnisvolle Künstler, heute wirkt er wie jemand, der sich selbst spielt und das nicht besonders gut. Jetzt hat die BBC auch eine Dokumentation zu ihm rausgehauen, wo es um wirklich hartes Zeugs geht. Aber ja, Sachen, über die schon länger immer wieder gemunkelt wurde. Hier hat es die BBC auf Youtube nochmal aufgearbeitet.

Ich erinnere mich an einen Abend vor ein paar Jahren. Wir saßen mit Freunden im Wohnzimmer, wollten Suicide Squad schauen. Ich hab gesagt. Gebt ihm eine Chance, er ist besser als ihr denkt. Nach 20 Minuten war mir das Lachen vergangen. Seine Joker-Version war, na ja, sagen wir’s nett und als alter Fan, eher dezent anstrengend. Ich wollte so gern wieder an den alten Jared glauben, den Oscar-Gewinner, den Musiker mit Vision. Stattdessen bekam ich einen überzogenen Pseudo-Psychopathen, der seine Kollegen mit Ratten und Schweineköpfen nervte.

Und dann kamen die Geschichten. Die Vorwürfe, die seltsamen Aktionen, das endlose Method Acting, das irgendwann mehr Ausrede als Kunst wurde. Ich mein, wie viele Leben kann man noch ruinieren, nur um sich selbst zu finden?

Ich hab aufgehört, ihn zu verteidigen. Vielleicht, weil man irgendwann merkt, dass manche Helden nur in unserer Erinnerung gut bleiben sollten.

Manchmal frage ich mich, ob Jared Leto einfach in seiner eigenen Rolle stecken geblieben ist und ob wir ihn genau dafür so lange bewundert haben. Vielleicht wollten wir nie den echten Menschen sehen, sondern nur die Illusion, die uns besser gefiel.


Ich baue meine Filmsammlung wieder von Null auf

Gestern abend habe ich ein Video von Andrew gesehen und selten hat jemand so treffend beschrieben, was mich seit vieeeeeelen Monaten beschäftigt. Dieses Gefühl, dass beim Streaming irgendetwas verloren gegangen ist. Nicht die Bequemlichkeit. Die haben wir mehr als genug. Sondern das Gefühl, dass ein Film tatsächlich mir gehört.

Und genau deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen. Netflix, Disney+, Amazon Prime, Apple TV+ und Paramount+ werden gekündigt. Alle. Noch diesen Monat. Alles muss weg. Ich hab genug davon, wie eine fette Gans von den großen Konzernen ausgenommen zu werden.

Denn wenn ich ehrlich bin, zahle ich inzwischen für eine Handvoll Plattformen und habe trotzdem ständig das Gefühl, dass genau der Film, den ich sehen möchte, gerade nicht verfügbar ist. Oder verschwunden. Oder hinter dem nächsten Abo versteckt. Andrew hat in seinem Video diesen Kontrollverlust angesprochen und ich hab mich dabei ertappt, wie ich ständig genickt habe.

Stattdessen starte ich wieder bei null. Flohmärkte, kleine Second Hand Läden und vielleicht auch der eine oder andere spontane Fund. Ich möchte wieder Cover durchstöbern, Regale füllen und Lieblingsfilme sammeln. Langsam, Stück für Stück.

Aber ja, vielleicht ist das auch ein bisschen Nostalgie. Immerhin fühlt sich dieser Weg überraschend befreiend an. Nächste Woche gehe ich auf meinen ersten Flohmarkt seit Jahren. Und ehrlich gesagt freue ich mich darauf mehr als auf jede neue Streaming Veröffentlichung. Ich werde wieder berichten!


Kaugummiautomaten wecken Kindheitserinnerung in mir

Am Heimweg von der Arbeit in Wien schau ich oft an Häuserfassaden vorbei, ohne wirklich hinzusehen. Erst als ich das KURIER Video auf YT über die alten Kaugummiautomaten gesehen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr solche kleinen Dinge im Gedächtnis weiterleben, auch wenn man sie im Alltag kaum noch bemerkt.

Als Kind (und ich bin mir 1000% sicher ich bin nicht alleine hier) waren diese Automaten für mich fast ein kleines Ritual. Ein Schilling in der Hand, dieses kurze Drehen, dann das Klicken, und für ein paar Sekunden war die Welt komplett in Ordnung. Ich hab mir eingebildet, dass die Kugel immer besser schmeckt, wenn sie aus so einem Blechkasten kommt. Wahrscheinlich war das Unsinn, aber als Kind ist man da nicht besonders streng mit der Wirklichkeit.

Im Video wurde erwähnt, dass es in Wien noch immer rund 1200 solcher Automaten gibt und dass sie sogar kontrolliert werden. Das hat mich ehrlich gesagt beruhigt, obwohl ich mir dort heute trotzdem nichts kaufen würde. Dazu bin ich inzwischen viel zu skeptisch und vielleicht auch ein bisserl zu alt.

Was mir geblieben ist, ist nicht der Geschmack. Es ist dieses Gefühl, dass eine Stadt auch aus winzigen Erinnerungen besteht, aus Geräuschen, Ecken und Dingen, die fast verschwinden und grad deshalb wichtig werden. Irgendwie schön, oder vieleicht auch nur ein bissl wehmütig.


Disney bringt Vaiana als Live Action Film – Aber brauchen wir das?

Das war mein erster Gedanke zum neuen Vaiana Trailer. Nicht Neugier, sondern eher ein stilles, fast ratloses Warum. Und ich kann mir selber keine Antwort geben. Disney is doing Disney things. Sieht man ja auch an Star Wars wie planlos die mittlerweile sind. Hier ist mal der Trailer:

Ich mag den animierten Film von 2016 sehr, (hab ihn damals echt oft angesehen und tu es bis heute noch) und genau deshalb wirkt diese neue Version für mich so früh. Mit dem Sequel aus 2024 ist die Geschichte ja ohnehin noch frisch im Kopf. Vielleicht liegt genau da mein Unbehagen. Es fühlt sich nicht wie eine Wiederentdeckung an, sondern eher wie eine schnelle Wiederholung.

Natürlich hat der Trailer Bilder, die hängen bleiben. Dwayne Johnson als Maui ist schwer zu übersehen, schon allein wegen der Lockenmähne. Dass er für die Rolle rund 18 Kilo an zusätzlichem Material tragen musste und die Vorbereitung täglich etwa zweieinhalb Stunden gedauert hat, ist schon beachtlich. Und trotzdem lässt mich das alles seltsam kalt. Vieles schaut noch immer eher nach Animation aus als nach echtem Live Action Kino.

Vielleicht irre ich mich eh komplett. Ab 9. Juli 2026 wird sich zeigen, ob das Publikum mehr darin sieht als ich gerade. Weil warum den Film nochmal ansehen, wenn das „Original“ grad noch als Animationsfilm auf Disney+ läuft? Aber gut, wie werden sehen, wie smart die Entscheidung von Big D war.


Dokumentation über 80er Action Ikone Jean Claude Van Damme!

Der Youtube Algo versteht sein Handwerk, denn anders wäre auch auf diese interessante Doku von UnGeschnitten über JCVD, Jean Claue Van Damme, nicht gekommen. Die Doku zeigt alles über den einstigen Action Star, wie er den Aufstieg schaffte und wie es langsam aber sicher mit der Karriere bergab ging. Auch, was er heute so tut.

„Van Damme war einer der größten Actionstars der Welt. Heute wird er von vielen belächelt und ist auf der Jagd nach dem einen großen Hit. Doch wer ist der Mensch dahinter?“

Wirklich interessante Doku, ich selbst habe Jean Claude Van Damme als Kind bzw Teenager hart gefeiert, obwohl ich teilweise mir die Filme gar nicht ansehen durfte. Haha. Schade, dass es JCVD, aber auch andere Schauspieler wie Bruce Willis so gar ins B-Movie Genre gedrängt hat, aber ich bin mir sicher, dass Jean Claude Van Damme, Bruce Willis, Steven Segal und Chuck Norris immer ihre Fan haben werden.


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