Mal bissi sportlich sein (und paar Kilos wegschwitzen!)

Alle sagen immer so, dass man für einen perfekten Mittwoch einen großen Plan braucht. Ich seh das komplett anders. Wir ihr eure Lara bereits kennt, natürlichst! Braucht man überhaupt einen Plan für irgendeinen Tag? BIG QUESTION! Haha.

Anayway.. gestern hat ein kurzer Anruf bei meinem Freund Max völlig gereicht. Das Wetter war einfach zu schön, also haben wir spontan einen Padel Court reserviert und losgelegt. Schon beim ersten Blick auf den strahlend blauen Platz unter dem fast kitschig schönen Himmel wusste ich, das wird ein richtig guter Tag.

Denn manchmal braucht es nicht mehr als einen Schläger, gute Laune und jemanden, der jeden Ball zurückspielt. Auf jeden Fall hab ich wieder gemerkt, wie viel Spaß dieser Sport macht. Aber ja, wir waren danach komplett erledigt und ich glaub ich spür morgen jeden Muskel. Vielleicht sind genau diese ungeplanten Momente am Ende die, an die ich mich am längsten erinnern werde.


Lohnt sich die Fahrt mit dem Twin City Liner in Wien?

Es heisst ja (fälschlicherweise, muss ich dazu sagen) immer, dass man als Wiener jede Sehenswürdigkeit kennen müsste. Eure Lara sieht das aber komplett anders, wie sollte es sonst sein, hihi. Aber dazu gleich mehr. Worum es jetzt geht?

Matt, ein Freund aus Australien, kommt mich nämlich bald für ein paar Tage in Wien besuchen und natürlich überlege ich schon, was wir alles unternehmen könnten. Da kam plötzlich die Frage auf, ob wir nicht mit dem Twin City Liner fahren sollten. Und jetzt kommt das Lustige bzw was ihr euch jetzt eh denken konntet. Ich habe viele Jahre in Wien gelebt und trotzdem noch nie etwas von einem Twin City Liner Wien gehört. Irgendwie komplett an mir vorbeigegangen.

Denn neugierig war ich sofort und habe mir angeschaut, was andere darüber schreiben. Das Video auf deren Website sieht mal gut aus. Die meisten sehen den Twin City Liner gar nicht nur als Transport nach Bratislava, sondern als richtiges Erlebnis. Das Schiff startet direkt beim Schwedenplatz, fährt rund 75 Minuten und führt sogar durch die Donau Auen. Auf jeden Fall klingt das nach einer ziemlich relaxten Art zu reisen.

Gelobt werden vor allem das Sonnendeck, die Aussicht und dass man direkt im Zentrum von Bratislava ankommt. Kritisiert wird dagegen häufig der doch recht hohe Preis und dass die Fahrt bei Regen viel vom Charme verliert. Immerhin empfehlen viele, nur eine Strecke mit dem Schiff zu fahren und am Abend günstig mit dem Zug zurückzukehren. Ich denke, sowas würde Sinn machen. 2x das gleiche muss man sich glaub ich nicht geben.

Aber ja, jetzt bin ich echt am Überlegen ob wir das machen sollen. Ich finde die Idee eigentlich richtig cool und mein Freund würde so etwas vermutlich lieben. Habt ihr den Twin City Liner schon ausprobiert? Würdet ihr sagen, dass sich die Fahrt wirklich auszahlt oder ist sie eher überbewertet? Würd mich wirklich sehr interessieren. Gerne hier als Kommentar im Blog oder einfach irgendwo, wo ihr mich als Kontakt habt. Danke Danke!


Ich baue meine Filmsammlung wieder von Null auf

Gestern abend habe ich ein Video von Andrew gesehen und selten hat jemand so treffend beschrieben, was mich seit vieeeeeelen Monaten beschäftigt. Dieses Gefühl, dass beim Streaming irgendetwas verloren gegangen ist. Nicht die Bequemlichkeit. Die haben wir mehr als genug. Sondern das Gefühl, dass ein Film tatsächlich mir gehört.

Und genau deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen. Netflix, Disney+, Amazon Prime, Apple TV+ und Paramount+ werden gekündigt. Alle. Noch diesen Monat. Alles muss weg. Ich hab genug davon, wie eine fette Gans von den großen Konzernen ausgenommen zu werden.

Denn wenn ich ehrlich bin, zahle ich inzwischen für eine Handvoll Plattformen und habe trotzdem ständig das Gefühl, dass genau der Film, den ich sehen möchte, gerade nicht verfügbar ist. Oder verschwunden. Oder hinter dem nächsten Abo versteckt. Andrew hat in seinem Video diesen Kontrollverlust angesprochen und ich hab mich dabei ertappt, wie ich ständig genickt habe.

Stattdessen starte ich wieder bei null. Flohmärkte, kleine Second Hand Läden und vielleicht auch der eine oder andere spontane Fund. Ich möchte wieder Cover durchstöbern, Regale füllen und Lieblingsfilme sammeln. Langsam, Stück für Stück.

Aber ja, vielleicht ist das auch ein bisschen Nostalgie. Immerhin fühlt sich dieser Weg überraschend befreiend an. Nächste Woche gehe ich auf meinen ersten Flohmarkt seit Jahren. Und ehrlich gesagt freue ich mich darauf mehr als auf jede neue Streaming Veröffentlichung. Ich werde wieder berichten!


Kinder zeigen uns oft wie einfach Glück eigentlich sein kann

Heute hab ich den Sohn meiner Schwester abgeholt und bin mit ihm in den Tiergarten Schönbrunn gefahren. Ich LIEBE es den coolen Onkel zu spielen. Zumindest für ein paar Stunden :D Ganz ehrlich, ich hatte selber wieder mal Lust auf Zoo. Und Wien im Frühling schaut dort sowieso fast kitschig schön aus. Überall grüne Wege, Familien mit Kinderwägen und dieser typische Geruch aus Sonnencreme, Tiergehege und Pommes irgendwo im Hintergrund… kennt ihr sicher.

Das erste Highlight war sofort diese große Raubkatze, die ganz ruhig durch ihr Gehege spaziert ist. Mein Neffe ist komplett stehen geblieben und hat nur noch „Wow!“ gesagt. Richtig süß irgendwie. Die Katze hat zwischen den Bäumen fast wie ein Geist ausgeschaut, total elegant und gleichzeitig bissl einschüchternd.

Danach sind wir weiter zu den Nashörnern. Denn natürlich wollte er unbedingt „das dicke Dino Tier“ sehen. Ich musste so lachen. Dieses Nashorn hat wirklich ausgesehen wie ein lebender Panzer, riesig, grau und komplett unbeeindruckt von den Menschen rundherum. Mein Neffe war trotzdem begeistert ohne Ende.

Und draußen bei den Giraffen war dann kurz komplette Ruhe. Blauer Himmel, eine große Wiese und diese absurd langen Tiere mitten davor. Auf jeden Fall einer der entspanntesten Momente vom ganzen Tag.

Zum Abschluss hab ich ihm noch ein Eis gekauft. Und ich schwör euch, der Kleine war damit glücklicher als manche Erwachsene nach einem Luxusurlaub. Leider wird’s bei vielen Leuten mit dem Alter unfassbar kompliziert, echte Freude zu empfinden. Kinder brauchen ein Tier, ein Eis und bissl Aufmerksamkeit. Fertig.

Aber ja, vielleicht sollten wir Großen uns da wieder ein bissl was abschauen. Was meint ihr? Weil seien wir mal ehrlich. Manchmal braucht’s echt nicht viel!


Kaugummiautomaten wecken Kindheitserinnerung in mir

Am Heimweg von der Arbeit in Wien schau ich oft an Häuserfassaden vorbei, ohne wirklich hinzusehen. Erst als ich das KURIER Video auf YT über die alten Kaugummiautomaten gesehen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr solche kleinen Dinge im Gedächtnis weiterleben, auch wenn man sie im Alltag kaum noch bemerkt.

Als Kind (und ich bin mir 1000% sicher ich bin nicht alleine hier) waren diese Automaten für mich fast ein kleines Ritual. Ein Schilling in der Hand, dieses kurze Drehen, dann das Klicken, und für ein paar Sekunden war die Welt komplett in Ordnung. Ich hab mir eingebildet, dass die Kugel immer besser schmeckt, wenn sie aus so einem Blechkasten kommt. Wahrscheinlich war das Unsinn, aber als Kind ist man da nicht besonders streng mit der Wirklichkeit.

Im Video wurde erwähnt, dass es in Wien noch immer rund 1200 solcher Automaten gibt und dass sie sogar kontrolliert werden. Das hat mich ehrlich gesagt beruhigt, obwohl ich mir dort heute trotzdem nichts kaufen würde. Dazu bin ich inzwischen viel zu skeptisch und vielleicht auch ein bisserl zu alt.

Was mir geblieben ist, ist nicht der Geschmack. Es ist dieses Gefühl, dass eine Stadt auch aus winzigen Erinnerungen besteht, aus Geräuschen, Ecken und Dingen, die fast verschwinden und grad deshalb wichtig werden. Irgendwie schön, oder vieleicht auch nur ein bissl wehmütig.


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